Die 5 größten SEO-Mythen

Um die Suchmaschinenoptimierung ranken sich viele Mythen, die genauso viel Wahrheit beinhalten wie Großmutters Märchen. Ein erfolgreicher SEO Dienstleister kann darüber nur lachen. Eine Auflistung:

  1. Webseite bei möglichst vielen Suchmaschinen anmelden
    Im Grunde genommen gibt es aktuell nur eine relevante Suchmaschine, die mittels SEO Maßnahmen aktiv bespielt werden sollte: Google. Mit über 90% Anteil handelt es sich bei dieser Suchmaschine um den unbestrittenen Platzhirsch auf dem Suchmaschinen-Markt. Bei Google muss eine Webseite noch nicht einmal aktiv angemeldet werden, um in den Index zu gelangen, da dies mittels der Suchmaschinen-Crawler und entsprechender Verlinkungen automatisch erfolgt. Eine Anmeldung auf anderen Suchmaschinen bringt nur minimale Effekte. Wichtig ist momentan also die Konzentration auf Google und nicht die Streuung in möglichst vielen Suchmaschinen.
  2. Keyworddichte und -platzierung sind am wichtigsten
    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Hauptkeywords nach wie vor prominent platziert werden sollten. Das heißt, man sollte sie optimalerweise in den Hauptüberschriften und den Meta-Descriptions verwenden. Dennoch steigt die Relevanz einer Seite durch die sinnvolle und über den ganzen Text verteilte Positionierung eines Keywords und nicht durch die Konzentration derselben auf einen bestimmten Textbereich. Wichtig ist vor allem eine gute Lesbarkeit für den User. Generell geht der Trend weg von der Keyword-Dichte, hin zu Themenbereichen, denn Google erkennt Synonyme und Textzusammenhänge und wertet dies höher als die reine Keyword-Platzierung.
  3. Ein hoher PageRank ist wichtig
    Der sogenannte PageRank bezeichnet ein Verfahren, welches Webdokumente auf Grundlage der Anzahl und Qualität eingehender Links bewertet. Eine weit verbreitete Meinung: Je mehr Backlinks desto besser das Ranking. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Eingehende Links werden von Google zwar als Empfehlung gewertet und beeinflussen das Ranking durchaus, doch es kann auch schnell zu einer schlechten Bewertung kommen, wenn die Linkquellen von Google als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden. Der PageRank als solcher findet heute kaum mehr Beachtung und wird auch von den gängigen Tools nicht mehr verwendet.
  4. Bezahlte Werbung beeinflusst die organischen Suchergebnisse
    Die Verwendung von Anzeigen im Rahmen von Google Adwords beeinflusst in keiner Weise die organischen Suchergebnisse. Hierbei handelt es sich schlichtweg um einen Irrglauben. Google trennt beide Welten strikt. Ein Zusammenhang zwischen bezahlten Anzeigen und einem verbesserten organischen Suchergebnis konnte noch nie nachgewiesen werden.
  5. Technisches SEO als Garantie für einen Bestplatz im Ranking  
    Eine SEO Agentur sollte selbstverständlich im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ausgefeilte technische Optimierungen anbieten. Doch ein hochqualifiziertes technisches SEO allein garantiert noch längst keine Top-Platzierung in den Suchergebnissen. Ausschlaggebend ist eine ausgewogene Kombination aus Onpage Optimierung, Offpage Optimierung und nutzerfreundlichem Content.

 

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